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Pfarrer Cătălin Preda
Telefon:0049 176 80 78 39 13

E-Mail:  info@rokb.de

E-Mail: info@rumänisch-orthodoxe-kirchengemeinde-bonn.de

                

 

 Herr Eduard Banner  – Präsident Telefon:0049 176 30 73 86 34

Adresse:

Holzkapelle – Legionsweg 16, 53117 Bonn

Gemeinde:

Seit 2006 sind der Metropolie Deutschlands die Rechte einer „Körperschaft des öffentlichen Rechtes” verliehen worden, das heißt hiermit die höchste Anerkennung einer Institution, die sich für den besonderen Einsatz im sozialen, kulturellen und religiösem Leben Deutschlands und für die Integrationspolitik der Rumänen in die deutsche Gesellschaft engagiert. Zahlenmäßig stellen die orthodoxen rumänischen Christen die dritte Konfession dar – was die Zahl ihrer Anhänger anbelangt – nach der Romanisch-Katholischen Kirche und der Lutherisch-Evangelischen Kirche; die Zahl der orthodoxen Rumänen ist höher als die der orthodoxen Griechen oder Russen, so dass sie heute die größte orthodoxe Gemeinschaft in Deutschland darstellen. Im Jahre 2007 wurde die Orthodoxe Kirchengemeinde in Bonn gegründet, diese hat als Schutzpatronen die Heiligen Märtyrer Stefan, Cassius und Florentius. Der Pfarrer der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Bonn war zwischen 01.09.2007 und 01.09.2009 der Pfarrer Lazar Mitu,  zwischen 01.09.2009 und 01.08.2014 der Pfarrer Sebastian Emanuel Suciu und von 01.08.2014 der Pfarrer Catalin Preda.

Bis zum Bau einer rumänischen Kirche, wurden die orthodoxen Gottesdienste mit der Gütigkeit des Pater Hermann Bartsch in der katholischen Kirche „St. Margareta” durchgeführt. Momentan finden die heiligen Messen in der rumänischen Holzkapelle auf dem Legionsweg 16, 53117 Bonn. Der Traum der Kirchengemeinde Bonn war von Anfang an, ein eigenes Gotteshaus zu haben. Somit, hat man schon seit 2009 die erforderlichen Unterlagen, um eine Genehmigung bezüglich des Baues eines Gotteshauses aus Holz im Stil von Maramures zu bekommen, eingereicht.

Warum eine Kirche aus Holz im Stile von Maramures?

Die Holzkirchen Rumäniens sind ein Kulturerbe auf nationaler und internationaler Ebene. Ihr Wert im Ganzen ist unschätzbar im Gesamtblick  auf die  rumänische Kultur. Sie sind Bestandteil der Nationalidentität und stellen eine große einheitliche Anzahl im kulturellen und historischen Erbe der Menschheit dar. Die Auswahl von acht Holzkirchen aus Maramures für die Liste des Weltkulurerbes der UNESCO im Jahre 1993 muss hiermit erwähnt werden. Durch den Bau einer rumänisch orthodoxen Holzkirche in Bonn wird die Wichtigkeit der christlich moralischen Werte als Merkzeichen der rumänischen Kultur im europäischen Kontext hervorgehoben.

Unsere Kirchengemeinde hat in das Leben der Rumänen aus Bonn und Umgebung nicht nur aus religiöser Sicht eine besondere Stellung eingenommen, sondern darüber hinaus auch auf kultureller und sozialer Ebene eine große Rolle gespielt.

 

 

 

 

 

SPENDE:

Pax Bank Crowfunding Projekt :

Malerei der Bonner Holzkirche 
Click:
https://www.wo2oder3.de/malerei-der-bonner-holzkirche

 

SPENDENAUFRUF 
„Quadratmeter der Freude” 


In den letzten Jahren wurde in Bonn eine traditionelle Holzkirche errichtet. Dieser Baustil ist in dem Gebiet Maramures/Rumänien zu finden.
Acht dieser Holzkirchen gehören dem Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Kirchengemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, die Kirchenmalerei Herrn Octavian Ciocsan in Auftrag zu geben.
Herr Ciocsan ist in Rumänien ein bekannter und erfolgreicher Künstler von Kirchenmalerei und Restaurator von historischen Monumenten. Das Projekt soll rund 300 m2 umfassen.
Jeder Quadratmeter wird 200€ kosten; darin enthalten sind: Material-, Unterkunft-, Verpflegungskosten sowie Versicherung, inkl. MwSt.
Sie können sowohl als Spender als auch als Stifter in den historischen Dokumenten der rumänisch orthodoxen Bonner Holzkirche eingetragen werden!
Anlässlich der Kirchenweihe werden diese Dokumente im Altar der Kirche – für die Ewigkeit – vergraben.

 

Aus rechtlichen und administrativen Gründen ist die Organisation der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Bonn ein gemeinnütziger Verein. Der Verein Epiphania wurde im Jahr 2007 gegründet.

Der Vorstand besthet aus:

Metropolit S.E. Dr.  Serafim Joantă

Pfarrer Catalin Preda – Präsident

Herr Eduard Banner  – Präsident 2

Herr Cosmin Corendea- Geschäftsführer

Herr Bogdan Bachiş –Schatzmeister

Herr  Gabriel Lupu- Schriftführer

Herr Liviu Bongers

Herr Florea Hütter

Herr Marian Vornicu

 

 

HL.CASSIUS UND FLORENTIUS
Der Legende nach stammte die Legion, zu der Cassius und Florentius gehörten, aus dem östlichen Teil des Römischen Reiches, aus dem heutigen Ägypten und wurde von Mauritius (Mauricius) geführt. Zum Ende des 3. Jahrhunderts habe Kaiser Maximian die Legion in den Krieg gegen die Bagauden nach Gallien geschickt. Der Grund der Dezimierung und schließlichen Auslöschung der gesamten Legion, die aus 6.600 Christen bestanden haben soll, soll deren Weigerung gewesen sein, gegen christliche Glaubensbrüder zu kämpfen. Dies geschah zunächst in einem Zwischenlager bei Acaunus, nahe dem heutigen St. Maurice d´Agaume, und in Solothurn in der heutigen Schweiz.

Teile der Legion, so die Legende, seien zur Niederschlagung eines Aufstandes in das heutige Rheinland vorausgeeilt. Zu ihnen zählten Cassius und Florentius, die dann in Bonn mit sieben beziehungsweise zwölf Gefährten hingerichtet wurden. In Köln ereilte Gereon mit 318 Gefährten und in Xanten Viktor mit 330 Gefährten dasselbe Schicksal.

Der Hinrichtungsort in Bonn soll „in ungeweihter Erde“ am Fuß des Kreuzbergs gewesen sein. Dort, wo sich später die Endenicher „Mordkapelle“ bzw. Marterkapelle befand. Helena Augusta – die „Heilige Helena“ – soll die Leiber der Getöteten geborgen und in einer von ihr über einer cella memoriae errichteten Kirche begraben haben. Diese Kirche soll ein Vorläuferbau des heutigen Münsters sein. Archäologische Beweise für einen Kirchenbau an dieser Stelle aus dieser Zeit gibt es nicht.

Schriftlich sind Cassius und Florentius im „Martyrologium Hieronymianum“ erwähnt. „691 nennt eine Urkunde in Bonn erstmals eine basilica der Heiligen Cassius, Florentius und Gefährten.“[1] Ihre Zuordnung zur Thebaischen Legion erfolgte wahrscheinlich noch später. Nachweisbar ist sie das erste Mal in der Schrift „Passio sanctorum Gereonis, Victoris, Cassi et Florentii Thebaeorum martyrum“ eines unbekannten Verfassers aus dem 11. Jahrhundert. Noch einmal Jahrzehnte später war es der Propst des Bonner Cassius-Stiftes, Gerhard von Are, der im 12. Jahrhundert zu den beiden Märtyrern einen dritten, den Heiligen Mallusius, und die Heilige Helena hinzufügte. Diesem Schritt des Bonner Propstes, drei Märtyrer zu verehren und die Heilige Helena als Kirchenstifterin hinzuzufügen, schlossen sich die Stifte von St. Gereon in Köln und St. Viktor in Xanten an.

Am 2. Mai 1166 ließ Gerhard von Are Gräber in der Gruft öffnen, in denen sich die Gebeine der drei Märtyrer befunden haben sollen. Die dort gefundenen Reliquien wurden in kostbaren Schreinen den Gläubigen im Beisein des Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel auf dem Hochaltar der Stiftskirche gezeigt. Diese Schreine wurden im Verlauf des Truchsessischen Krieges geraubt und sind seitdem verschwunden. Die Reliquien wurden danach in einfachen Behältnissen am Hochaltar geborgen.

1643 wurden Cassius und Florentius zu Stadtpatronen ernannt und auch am Beginn des 18. Jahrhunderts war die Verehrung der ursprünglichen Grabstätten der Märtyrer unter der Krypta nach wie vor lebendig. Davon zeugen vier schwarze Marmorplatten, die 1701 ein Kanoniker spendete und die über die Sarkophage in der Gruft unter der Krypta gelegt wurden. Nach der Auflösung des Cassius-Stiftes 1802 im Gefolge der napoleonischen Besetzung des Rheinlandes gerieten die Reliquien offensichtlich in Vergessenheit. 1887 wurden sie zufällig bei einer damals stattfindenden Restaurierung des Münsters auf Schränken in einem der Chortürme gefunden.[1]

1971 wurde in der Krypta des Münsters ein moderner Schrein von Hein Gernot mit den Reliquien aufgestellt.

Der liturgische Gedenktag von Cassius und Florentius – in Bonn Hochfest – ist der 10. Oktober.

HL.ERZDIAKON STEFAN
Der Erzdiakon Stefan (in Griechisch bedeutet Stephanos „Krone”, „Preis” oder „Zeichen des Sieges”) ist der erste Diakon und Märtyrer der Kirche. Er ist der erste Christ, der sich die Krone des Martyriums verdient hat. Der Heilige Stephan wird in der Orthodoxen Kirche am dritten Tag nach der Geburt Christi, am 27. Dezember gefeiert.

Die einzige Quelle über das Leben des Heiligen Stefan ist das Buch der Apostelgeschichte (6,8-2). Hier erfahren wir, dass in den Anfängen der Kirche, als das Evangelium außerhalb Jerusalems noch nicht verbreitet war, die Christen zusammen lebten und ihre Habseligkeiten teilten. Die heilige Schrift berichtet, dass die von den Heiden stammenden christlichen Witwen über Benachteiligungen im Vergleich zu den von den Juden stammenden Witwen bei den Aposteln klagten. Der Gerechtigkeitshalber und um die Beschwerden zu vermeiden, sammelten sich die Heiligen Apostel, berieten sich und wählten sieben Männer mit gutem Ruf. Diese sollten die Gleichbehandlung gewährleisten.

Somit wurden folgende Männer gewählt: Stefan – „ein Gläubiger voller Heiligen Geistes”, Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus – letztere Proselyt aus Antiohia. Über diese legten die Heiligen Apostel Ihre Hände, nachdem Sie an Gott gebetet haben. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes wurden die Sieben die ersten Diakonen der Kirche.

Die Heilige Schrift berichtet mehr über den Heiligen Stefan. Er war „voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk” (Apg 6:8). Dies ist der Grund weshalb die Kirche den Heiligen Stefan als Erzdiakon bezeichnet, also „den ersten unter den Diakonen”. Aus der gleichen Schrift erfahren wir, dass der Heilige Stephan in einem Konflikt mit den Mitgliedern mehreren Synagogen verwickelt war. Da der Erzdiakon Stefan voller Weisheit und Hilfe der Gabe des Heiligen Geistes war, konnten ihn diese nicht überzeugen, Tatsache die dazu führte, dass die Synagogenmitglieder das Volk gegen Stephan aufhetzen. Sie beschuldigten diesen, dass er gegen Mose und Gott lästerte.

Es entstand Verwirrtheit und Empörung. Der Erzdiakon wurde gegen seinem Wille vor dem Hohen Rat geführt, um sich dort über seinen Glauben zu verantworten. Die Heilige Schrift erwähnt ebenfalls die falschen Zeugen, die von den Synagogenmitgliedern gestellt wurden. Sie behaupteten, Stefan hat gesagt, dass Jesus die Gebräuche verändern wird und die Stätte zerstören wird.
Im siebten Kapitel wird die Verteidigungsrede, die Stephan vor dem Hohen Rat gehalten hat wiedergegeben. Seine Rede ist die wahre Interpretation des gesamten Alten Testaments, betrachtet aus der Sicht des Erlösers. Durch den Heiligen Geist inspiriert, erklärt Stefan wie Abraham Mesopotamien verließ um in das Gelobte Land zu kommen, wie er die Beschneidung als Zeichen des Bundes erhielt, wie Jakob und Joseph in der Hoffnung auf den gleichen Bund lebten, wie Gott durch Joseph das Volk vor dem Hungertod gerettet hat und wie in der Zeit, als Israel in Ägypten unterdrückt war das Volk durch Mose aus der Knechtschaft befreit hat.  Auch erinnert Stephan wie Gott Israel befohlen hat, unter der Leitung von Joshua das gelobte Land – Canaan zu betreten, wie Salomo den Tempel gebaut hat, und weist darauf hin, dass alle Propheten die Gott den Juden geschickt hat, von diesen verfolgt wurden. Der vorwurfsvolle Ton beschleunigt sich gegen dem Ende der Rede: „Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Vaeter, so auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Vaeter nicht verfolgt? Und sie haben die getoetet, welche die Ankunft des Gerechten zuvor verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid” (Apg. 7:51-52). Das Ende der Rede enthält eine Anspielung auf die Person Jesu Christi, der Sohn Gottes, den die Juden getötet haben. Die Geschicklichkeit womit Stephan sprach, führte dazu, dass einige Wissenschaftler glaubten, Stephan wäre vor der Bekehrung der Lehrling des Gelehrten Gamaliel.  Voll vom Heiligen Geist, hat Stephan eine Vision der Herrlichkeit Gottes die er folgendermaßen beschreibt: „Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!” (Apg. 7:56). Die heilige Schrift erwähnt, wie die Anwesenden dieses Zeugnis der Auferstehung und Jesu Christi Göttlichkeit  nicht ertragen konnten, wie sie ihre Ohren zustopften, sich auf ihn stürzten und ihn aus der Stadt warfen, wo sie ihn steinigten. Kurz vor seinem Ende, kniete er nieder, betete laut für die die ihn hingerichtet haben: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!”
Auf diese Weise verstarb der Heilige Erzdiakon Stephan, der erste Märtyrer. Die Heilige Schrift notiert: „Gottesfürchtige Männer aber bestatteten den Stephanus und stellten eine große Klage über ihn an” (Apg 8:2). Es wird ebenfalls erwähnt, dass ein junger Mann namens Saulus, der über die Kleider der Hinrichten wachte, in seine Tötung mit einwilligte. Saulus bekehrte später zum Christentum und wurde als der Heilige Apostel Paulus bekannt.

Die Tradition besagt, dass die Juden den Körper von Stephan am Tötungsort gelassen haben, um von den Tieren gefressen zu werden, jedoch wurde es nicht berührt. Gamaliel und Nikodemus waren diejenigen, die den Körper abgeholt haben und mit Ehrfurcht begruben. sf_arhidiacon_stefan

Voll vom Heiligen Geist, hat Stephan eine Vision der Herrlichkeit Gottes die er folgendermaßen beschreibt: „Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!” (Apg. 7:56). Die heilige Schrift erwähnt, wie die Anwesenden dieses Zeugnis der Auferstehung und Jesu Christi Göttlichkeit  nicht ertragen konnten, wie sie ihre Ohren zustopften, sich auf ihn stürzten und ihn aus der Stadt warfen, wo sie ihn steinigten. Kurz vor seinem Ende, kniete er nieder, betete laut für die die ihn hingerichtet haben: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!”
Auf diese Weise verstarb der Heilige Erzdiakon Stephan, der erste Märtyrer. Die Heilige Schrift notiert: „Gottesfürchtige Männer aber bestatteten den Stephanus und stellten eine große Klage über ihn an” (Apg 8:2). Es wird ebenfalls erwähnt, dass ein junger Mann namens Saulus, der über die Kleider der Hinrichter wachte, in seine Tötung mit einwilligte. Saulus bekehrte später zum Christentum und wurde als der Heilige Apostel Paulus bekannt.
Die Tradition besagt, dass die Juden den Körper von Stephan am Tötungsort gelassen haben, um von den Tieren gefressen zu werden, jedoch wurde es nicht berührt. Gamaliel und Nikodemus waren diejenigen, die den Körper abgeholt haben und mit Ehrfurcht begruben. Das Ende der Rede enthält eine Anspielung auf die Person Jesu Christi, der Sohn Gottes, den die Juden getötet haben. Die Geschicklichkeit womit Stephan sprach, führte dazu, dass einige Wissenschaftler glaubten, Stephan wäre vor der Bekehrung der Lehrling des Gelehrten Gamaliel.

Im Dezember des Jahres 415 entdeckte ein Priester namens Lukian nach einer dreifachen Vision, die Reliquien des Heiligen Stefan in Kefar-Gamala, im Norden Jerusalems. Sie wurden in großer Ehre von den Patriarchen Juvenal gebracht und in einer Kirche in Jerusalem auf dem Berg Zion gelegt. Der Fund der Reliquien des Heiligen Erzdiakon Stefan wird in der Kirche am 15 September gefeiert. Irgendwann während der Regierungszeit von Kaiser Theodosius der Jüngere (408-450), wurden die Reliquien nach Konstantinopel umgezogen. Die Überführung wird von der orthodoxen Kirche am 2 August gefeiert. Im Jahre 460, baute die Kaiserin Eudochia eine herrliche Basilika außerhalb des Damaskus-Tors von Jerusalem, wo laut der Tradition der Heilige Stephan sein Martyrium erlitt. Im Jahre 614, unter der Leitung von Khosroes II, drangen die  Perser Palästina und zerstörten alle Kirchen, außer der Kirche der Geburt Christi. So gingen die dem Heiligen Stephan gewidmeten Reliquien verloren.
Archäologischen Ausgrabungen und Forschungen zufolge, die zwischen 1883-1885 in der Nähe von Jerusalem durchgeführt wurden, ergab eine beträchtliche Kirche die vermutlich in der Zeit von Kaiserin Eudokia dem Heiligen Stephan gewidmet wurde.
Im Jahre 1916 identifizierten die Schlesien-katholische Mönche die Grabstätte des heiligen Stephan, den alten Kefar-Gamal, der Stadt Bet Gemal aus dem Heiligen Land, nur 30 km von Jerusalem entfernt. An diesem Ort errichteten sie eine Kirche.
Im Jahre 1999 entdeckte Vater Andrzej Strus- ein polnischer salesian – in der Nähe der neuen Kirche, in Khirbet Jiljil, einen Denkmal, das von einigen Forschern (Fr. Puech, La Revue Biblique, CXIII/1 (2006), pp. 100-126)  mit dem Grab der Heiligen Stephan identifiziert wurde.
Nach der Eroberung Konstantinopel durch Kreuzfahrer im Jahre 1204 wurden die Reliquien des Heiligen Stephan an verschiedenen Orten verteilt.
Somit wurde das Haupt des Heiligen Stephan nach Soissons in der Picardie (Frankreich) gebracht und seine Füße in Venedig. Der rechte Arm des Heiligen Stephan wurde in der Lavra der Dreifaltigkeit behalten, die durch den Heiligen Sergius de Radonej in Serghiev Posad, im Jahre 1345 gegründet wurde. Ebenfalls findet man Reliquien des Heiligen Stephan in Rom, in der Basilika San Lorenzo Fuori le Mura.